Anti-Mobbing-Kurse!

Wir veranstalten regelmäßige Anti-Mobbing-Kurse!

 

Nächster Kurs findet am (wird noch bekannt gegeben) 2017 von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr von 8 Jahre bis 16 Jahre statt.

Investition: 39€

Mehr Infos und Anmeldung unter Tel. 0177 7220404

 

Seien Sie frei von der Angst, dass Ihr Kind gemobbt wird!

 

 

Die TRUST Martial Arts Schule arbeitet mit der MAAB Martial Artists Against Bullying zusammen um gegen Mobbing vorzugehen.

 

 

Um Mobbing zu verstehen muss man sich erst mal über „Gewalt“ auseinandersetzen und mehr über „Gewalt“ wissen.

 

Wo beginnt Gewalt? 

Wo Gewalt beginnt – darüber gehen die Meinungen auseinander. Für die einen fängt sie schon bei Hänseleien, ironischen Bemerkungen und Beleidigungen an. Für Andere zählen zumindest Mobbing, Rangeleien oder Raufereien dazu. Und für eine dritte Gruppe liegt Gewalt erst dann vor, wenn eine Person verletzt oder eine Sache beschädigt worden ist.

 

 

Was ist Gewalt? 

Gewalt liegt immer dann vor, wenn eine Person an Körper oder Seele verletzt bzw. wenn eine Sache beschädigt wird. In diesem Sinne typische Gewaltdelikte von und an Kindern und Jugendlichen sind – in der Sprache des Strafrechts – Körperverletzungen, Bedrohungen, Nötigungen, Erpressungen und Raubdelikte, aber auch Beleidigungen. Richtet sich die Gewalt gegen Sachen, spricht man von Sachbeschädigung. Dazu zählen auch Schmierereien an Wänden, öffentlichen Verkehrsmitteln sowie Kratzer an Fensterscheiben. Gewalttaten von jungen Menschen finden vor allem im öffentlichen Raum statt, also auf Straßen, Wege und Plätzen sowie im Bereich öffentlicher Verkehrsmittel. Darüber hinaus können aber auch Schule, Schulweg und Jugend-Freizeiteinrichtungen Orte sein, an denen es zu Gewalt kommt.

 

 

Wie kommt es zu Gewalt?

 

GESELLSCHAFT:
Unsere Gesellschaft tendiert zu mehr Anonymität. Dadurch gehen soziale Bindungen verloren. Traditionelle Werte wie Solidarität, Hilfsbereitschaft und Mitempfinden werden in den Hintergrund gedrängt, während Konsumorientierung, Gewinnstreben und Ellenbogenmentalität an Bedeutung gewinnen.

FAMILIÄRE ERZIEHUNGSBEDINGUNGEN:
Die Familienstrukturen verändern sich. Immer mehr Familien weisen nur einen Elternteil auf, und auch Ein-Kind-Familien nehmen in ihrer Gesamtzahl zu. Vor diesem Hintergrund kann Zeitmangel der erziehenden Person ebenso um Problem werden wie ein zu hoher Erwartungsdruck, dem sich Kinder als Mittelpunkt oder gar „Projektionsfläche“ elterlicher Wünsche und Lebenserwartungen gegenüber sehen. Die Erziehung zu sozialem Verhalten, früher vorrangige Aufgabe der Familie, wird mehr und mehr auf andere Institutionen, wie Kindergarten oder Schule, verlagert.

 

 

Was sind die begünstigenden Faktoren zur Gewalt?

 

GEWALT IM SOZIALEN NAHRAUM:

Häufig sind gewaltbereite Menschen in ihrer Jugend selbst Opfer von Gewalt geworden. Studien belegen eindrucksvoll: Wer in der Kindheit von den Eltern geschlagen oder misshandelt wurde, wird auch selbst häufiger gewalttätig als etwa ein Mensch ohne Gewalterfahrung. Auch beobachtete Gewalt der Eltern untereinander steigert die Gewaltbereitschaft und das Gewalthandeln.

 

WOHN- UND LEBENSBEDINGUNGEN:
Das Wohnumfeld, in dem Kindheit und Jugend erlebt werden, wirkt sich direkt (durch Spiel- und Freizeitmöglichkeiten) und indirekt (durch günstige bzw. belastende Lebensbedingungen für die Familie) auf die Entwicklung, das Selbsterleben und die Selbstverwirklichung von Kinder und Jugendlichen aus. Manche Jugendliche wachsen in Gegenden auf, die alles andere als ideal für sie sind. Insbesondere fehlen häufig zur heutigen Zeit Plätze und Freiräume für eine von jungen Menschen gewünschte Art der Freizeitgestaltung.

 

GRUPPENEINFLUSS:
Gleichaltrigen Gruppen spielen eine bedeutende Rolle für das Heranwachsen von Kindern und Jugendlichen, insbesondere für ihre Identitätsfindung. So ist es typisch und vollkommen normal, dass sich Jugendliche zu Gruppen zusammenschließen. Nur wenige dieser Gruppen werden zum Problem, weil aus ihnen heraus Straftaten und dann vor allem auch Gewalttaten begangen werden. Der Einzelne fühlt sich im Schutz der Gruppe sicher, wird immer risikofreudiger oder nutzt die Anonymität der Gruppe aus. Gewalt verschafft dem Täter ein Gefühl der Macht und Stärke und die gewünschte Anerkennung in der Gruppe.

 

MEDIENEINFLUSS:
Unbestritten werden Kinder und Jugendliche über die Medien mit Gewalt konfrontiert, und zwar wesentlich häufiger und intensiver als im tatsächlichen Leben. Problemlösungen mittels Gewalt werden oft als einzig möglicher Weg und als gesellschaftlich akzeptiert dargestellt und können damit als gangbare und erfolgreiche Handlung übernommen werden. Darüber hinaus birgt häufiger Konsum von Brutalität in den Medien die Gefahr der Gewöhnung an Aggression und Gewalt. Ohne die notwendige kritische Auseinandersetzung mit dem Gezeigten steigt die Wahrscheinlichkeit, dass ein entsprechendes Verhalten auch im realen Leben praktiziert wird.

 

 

 

Machen Sie den ersten Schritt heraus aus den Ängsten und melden Sie sich noch jetzt an.